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veröffentlicht am 22.01.2019

Greenpeace-Umfrage: Österreich für klare Fleisch-Kennzeichnung

Wer im Supermarkt Fleisch kauft, kann kaum nachvollziehen, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden. Eine Greenpeace-Umfrage zeigt jedoch, dass die österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten genau das wissen wollen.

Laut einer repräsentativen Greenpeace-Umfrage will die überwiegende Mehrheit der Österreicher und Österreicherinnen eine klare Kennzeichnung von Fleischprodukten im Supermarkt. So sprechen sich 84 Prozent der Befragten für mehr Informationen zu Herkunft, Haltungsform, Futtermittel und Tierwohl auf den Verpackungen aus. Konsumentinnen und Konsumenten wollen auf einen Blick erkennen können, wo und wie das Tier gelebt hat und ob es leiden musste. 74 Prozent der Befragten befürworten sogar eine einheitliche gesetzliche Regelung.

Huhn in der Bio-Landwirtschaft; Huhn in der Massentierhaltung

Gentechnik ist ein No-Go

Auch beim Thema Gentechnik zeigt die Umfrage ein klares Ergebnis. Hier gaben ebenfalls 84 Prozent der Befragten an, dass sie keine tierischen Produkte kaufen würden, wenn sie wüssten, dass die Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Dabei werden zurzeit rund neunzig Prozent aller Schweine in Österreich mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. Das gilt sogar für Schweine mit dem AMA-Gütesiegel.

Eier-Kennzeichnung ist Vorbild

Bei Eiern ist eine transparente Kennzeichnung längst Realität. Auf einen Blick können Kundinnen und Kunden erkennen, ob die Hühner vom Biohof oder aus Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen. Davon profitieren Konsumentinnen und Konsumenten, die österreichischen Bäuerinnen und Bauern und die Hühner gleichermaßen. Eier aus Käfighaltung sind heute nicht mehr in österreichischen Supermarktregalen zu finden, dafür stammt fast das gesamte Sortiment aus Österreich.

Tierwohl ist entscheidend

Die Umfrage zeigt außerdem, dass das Tierwohl für viele Konsumentinnen und Konsumenten eine Rolle spielt. 75 Prozent der Befragt gaben an, für Fleisch mit höheren Tierwohlstandards tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Preissteigerungen zwischen zehn und 50 Prozent würden Konsumentinnen und Konsumenten in Kauf nehmen, wenn es dafür den Tieren während ihres Lebens besser ergangen ist. Greenpeace fordert daher eine transparente Kennzeichnung von Fleisch nach Herkunft, Haltungsform, Futtermittel und Tierwohl sowie eine kompletten Ausstieg aus Gentechnik-Futtermitteln in Österreich.

Das Factsheet
zum Thema finden Sie unter: https://bit.ly/2TVXZVY

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