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Beendet die Verschwendung

Essen verschwenden ist Mist!

Allein in Österreich landen jährlich hunderttausende Tonnen an wertvollen Lebensmitteln im Müll. Zehntausende Tonnen Obst und Gemüse, weil sie nicht den ästhetischen Ansprüchen des Marktes genügen. In Gastronomiebetrieben werden zu große Standard- und Buffetportionen zum Problem. In den Privathaushalten führt falsches Einkaufsverhalten zu unnötigen Müllbergen.

Bei der Lösung des Problems kommt vor allem dem Handel eine entscheidende Rolle zu. Mit seinen Qualitätskriterien gestaltet er Angebot und Nachfrage mit: Holt er die Feldrebellen in seine Regale zurück, können sie auch wieder auf unseren Tellern landen – anstatt im Mist.

Mit seiner Angebots- und Preispolitik hat er großen Einfluss auf die Lebensmittelabfälle seiner Konsumentinnen und Konsumenten: Vermindert er sein Angebot an Mengenrabatten, Großpackungen und Preisaktionen, werden auch keine ungeplanten Mengen mehr gekauft.

Doch nur wenn wir alle - die Landwirtschaft, die Gastronomie, der Handel und die privaten Haushalten - zusammenarbeiten, können wir die Verschwendung beenden. Werden Sie mit uns aktiv: Unterzeichnen Sie die Petition!

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie mit uns effektive Gesetze – wir brauchen bis 2030 einen konkreten österreichweiten Umsetzungsplan zur Halbierung der Lebensmittelabfälle.

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Petitiontext

Wir fordern einen österreichweiten Umsetzungsplan mit dem Ziel einer Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2030.

In Österreich werden jährlich rund 760.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Die Bundesregierung hat im Regierungsabkommen einen Aktionsplan zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung angekündigt. Greenpeace schaut der Bundesregierung genau auf die Finger, denn er muss auch umgesetzt werden.

Wir fordern einen österreichweiten Umsetzungsplan mit dem Ziel einer Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2030. Dafür sind unter anderem notwendig:

  • Realistische Angaben zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): Viele Produzenten lassen das MHD auf ihren Produkten früher ablaufen als nötig. Bei den KonsumentInnen landen diese Lebensmittel dann oftmals ungeprüft im Müll. Meistens sind die Produkte aber absolut genießbar. Wir fordern von der Bundesregierung daher rechtliche Vorgaben für realistische MHD und eine nachhaltige Informationsinitiative darüber, dass das MHD kein Ablaufdatum ist!
  • Verbindliche Maßnahmen mit konkreten Reduktionszielen für die Landwirtschaft: Jährlich landen Zehntausende Tonnen Obst und Gemüse im Müll, weil diese „krummen Dinger“ in Form und Farbe nicht den Wünschen des Lebensmittelhandels entsprechen.Wir fordern, dass jeder Apfel und jede Gurke ein Recht auf Anerkennung als Nahrungsmittel hat!
  • Verbindliche Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung in Supermärkten: Einige Supermarktketten lagern das Problem des Lebensmittelverderbs an ihre KonsumentInnen aus: Multipack- und Gratis-Aktionen bei Frischeprodukten verleiten Kunden zu übermäßigen Käufen, die Ware verdirbt dann zu Hause. Wir fordern eine nachhaltige Verkaufspolitik, die auch kleine Mengen zu kleinen Preisen ermöglicht!


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